Slovensko-2010

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Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Radtour durch die Mittelslowakei bis zur Hohen Tatra

Die erste Hälfte des Jahres 2010 war von Arbeit geprägt. Das ließ mir nicht viel Zeit für Training. Außerdem wollte ich dieses Jahr weniger intensiv Sport betreiben. Aber eine Radtour in die Slowakei durfte dennoch nicht fehlen. Ich nahm mir in der ersten August-Woche Urlaub und wollte also am Samstag, 31. Juli aufbrechen. Erste Etappe am Donauradweg bis Győr/Raab, dort übernachten und dann weiter nach Osten und Norden.
Aber ich schaffte es nicht, bis Freitag Abend alle Vorbereitungen zu treffen. Also entschied ich kurzfristig, am Sonntag mit dem Zug bis Győr zu fahren und von dort zu starten. Das gab mir einen Tag, am dem ich gemütlich alles vorbereiten konnte und an dem ich am Abend auch noch Zeit für ein geselliges Abendessen mit Tokay hatte (nein, ich aß mein Abendessen nicht zusammen mit Tokay - ich trank ihn. Tokay verursacht unter gewissen Umständen Kopfschmerzen).

Am Samstag, 31. Juli, packte ich meine Sachen. Das ging folgendermaßen vor sich:

Vorher
Vorher
Nachher
Nachher


[bearbeiten] Google Map Karte der gesamten Tour auf everytrail.com

So sieht meine Tour als Gesamtwerk auf der Landkarte aus. Evtl. auf der Landkarte rechts oben auf "Google terrain" umstellen. Ich finde, das stellt die Karte ein wenig schöner als die anderen Ansichten (Google map, Google hybrid...) dar. Ach, ja, der rote "Faden" ist die Route, den ich gefahren bin ;-)


Map created by EveryTrail:GPS Geotagging

Für eine erweiterte Version der Karte hier klicken (Adobe Flash Player erforderlich).

[bearbeiten] Tagesabschnitte

Im folgenden findest Du eine Übersicht über die einzelnen Tagesabschnitte. Zu Details samt Statistik, Tagebuch, einigen Scans und Status-SMS kommst Du, indem Du den Link "Klicke hier ..." am Ende der jeweiligen Übersicht anklickst.

[bearbeiten] Tag 1 (01.08.2010): Győr/Raab - Komárno/Komárom - Esztergom/Štúrovo

Obwohl ich streng nach Beschilderung fuhr...
Obwohl ich streng nach Beschilderung fuhr...
musste ich mich an gewissen Stellen schon fragen, ob ich noch richtig war...
musste ich mich an gewissen Stellen schon fragen, ob ich noch richtig war...
...aber ich war richtig, selbst wenn es mehr nach Sumpf aussah als nach Radweg. Nichts für Weicheier!
...aber ich war richtig, selbst wenn es mehr nach Sumpf aussah als nach Radweg. Nichts für Weicheier!

Der erste Tag begann mit der Zugfahrt von Wien nach Győr/Raab. Von dort ging es dann Richtung Osten - Ziel Štúrovo. Ich war den ersten Teil der Route schon gefahren (Siehe hier...). Damals allerdings mit einem kleinen Umweg, weil ich ein Schild übersehen hatte. Dieses Mal fuhr ich richtig. Aber "richtig" ist relativ. Ich stelle mir unter Donauradweg etwas Anderes vor als die Ungarn. Ihre Vorstellung sieht man in den Bilder (wobei ich auch schon 2009 durch diesen "Sumpf" musste). Kurz vor Komárno gibt es ein Denkmal, aber dem steht: "Non omnis moriar." (Horaz. Ich werde nicht ganz sterben.) Das sollte das Motto des heutigen Tages sein: Nicht so wehleidig, bitte: du wirst nicht ganz (daran) sterben. In Komárno traf ich einen Deutschen, mit dem ich bis Štúrovo weiterfuhr und mit dem ich dann am Abend ein Zimmer in der Penzion Sultan teilte.


Klicke hier für Details zu Tag 1...

[bearbeiten] Tag 2 (02.08.2010): Esztergom/Štúrovo - Levice - Banská Štiavnica - Zvolen

Der zweite Tag.

Der Grenzübergang - Start des zweiten Tages
Der Grenzübergang - Start des zweiten Tages
Rast im Schatten beim Vodný mlyn Bohunice
Rast im Schatten beim Vodný mlyn Bohunice
Kirche auf dem Kalvarienberg bei Banská Štiavnica
Kirche auf dem Kalvarienberg bei Banská Štiavnica

Nach ausgiebigem Frühstück und Verabschiedung meines Zimmerkollegen - er fuhr nach Süden, ich nach Norden - ging's los. Offizieller Start auf der Brücke zwischen Ungarn und der Slowakei. Ich wollte eigentlich bis Banská Bystrica radeln, aber das war dann doch zu ambitioniert. Ich hatte nicht mit den vielen Hügeln um Banská Štiavnica gerechnet. Die unvorhergesehenen Steigungen bis Banská Štiavnica lohnten sich: Ich war begeistert von der Stadt (auch wenn manche Slowaken sagen, dass sie sich in in einem ziemlich schlechten Zustand befände). Letztendlich kam ich dann - mit Durchfragen - immerhin bis Zvolen.

Klicke hier für Details zu Tag 2...

[bearbeiten] Tag 3 (03.08.2010): Zvolen - Banská Bystrica - Vyšná Boca - Liptovský Mikuláš

Hauptplatz Banská Bystrica
Hauptplatz Banská Bystrica
Endlich da in Liptovský Mikuláš
Endlich da in Liptovský Mikuláš
Was Werbung alles kann. Hohen Blutdruck, und Hörner wachsen einem.
Was Werbung alles kann. Hohen Blutdruck, und Hörner wachsen einem.

Der dritte Tag war eine Übergangsetappe von Zvolen zu meinem diesjährigen Basislager: Liptovský Mikuláš (Liptau-Sankt-Nikolaus). Der Weg führte mich zuerst auf einer Nebenstraße (auf der ich mich anfangs sogar verfuhr) nach Banská Bystrica, dann nach Osten weg in das Hron-Tal (Hronská dolina, dt. Grantal). Dort hätte es zwar irgendwo einen Radweg gegeben, ich blieb aber auf der Hauptstraße, da genug Platz und wenig Verkehr war. Ich glaube, es gab sogar Radfahrverbotsschilder, aber die Polizei, die öfters an mir vorbei fuhr, hatte damit kein Problem, also auch ich nicht. Auf dem Weg lag eine schöne Steigung durch reizvolle Landschaft mit Schigebieten, dichten Wäldern zu einem Pass (Certovica) über die Niedere Tatra. In der Steigung hatte ich eine ziemlich brenzlige Situation mit 2 LKWs. Am Pass blieb leider ich nicht lange am Pass, da das Wetter wieder einmal komisch "herumzog" - dichte, dunkle Quellwolken. Also entschied ich mich zur Abfahrt im Trockenen.

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[bearbeiten] Tag 4, Vormittag (04.08.2010): Liptovský Mikuláš - Demänovská jazkyňa slobody

Zwei Köpfchen. Eines hell, eines dunkel.
Zwei Köpfchen. Eines hell, eines dunkel.
Sieht aus wie Schwammerln im unterirdischen Fluss
Sieht aus wie Schwammerln im unterirdischen Fluss
Wie Eiszapfen aus Stein
Wie Eiszapfen aus Stein
Stalaktiten
Stalaktiten
Unterirdischer Fluss mit ruhiger Oberfläche
Unterirdischer Fluss mit ruhiger Oberfläche
Stalagmiten
Stalagmiten

Für den Vormittag des 4. Tages entschied ich mich, eine der Höhlen der Umgebung von Liptovský Mikuláš zu besuchen. Am einladensten klang "Höhle der Freiheit" (Demänovská Jazkiňa Slobody). War toll. Eine fast einstündige Führung.

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[bearbeiten] Tag 4, Nachmittag (04.08.2010): Liptovský Mikuláš - Ružomberok - Liptovský Mikuláš

Kirche in Ružomberok
Kirche in Ružomberok
Ružomberok Bahnhof
Ružomberok Bahnhof
Vodná nádrž Liptovská Mara
Vodná nádrž Liptovská Mara

Da ich vom Höhlenbesuch schon zu Mittag wieder im Hotel war, also bald zu Mittag aß und ein gutes Mittagsschläfchen machte, entschied ich mich am Nachmittag, ins nicht weit entfernt scheinende Ružomberok (Rosenberg) zu fahren. War dann doch ein bisschen weiter, als ich es berechnet hatte. Außerdem war auch das Wetter nicht optimal, es regnete immer wieder kurz (aber nur leicht). Abends aß ich Pizza in einer Pizzeria im Zentrum von Nikolaus (mit einem echten, d.h. italienischen Pizzaiolo).

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[bearbeiten] Tag 5 (05.08.2010): Liptovský Mikuláš - Popradské Pleso - Štrbské Pleso - Liptovský Mikuláš

Blick von der Hohen Tatra Richtung Südosten. Die "gute" Aussicht hat man seit einem Sturm vor einigen Jahren, der innert kürzester Zeit die Bäume verräumt hat.
Blick von der Hohen Tatra Richtung Südosten. Die "gute" Aussicht hat man seit einem Sturm vor einigen Jahren, der innert kürzester Zeit die Bäume verräumt hat.

Wenn man schon so nahe zur Hoben Tatra ist, darf ein Besuch des Štrbské Pleso nicht fehlen. Außerdem wollte ich das im letzten Jahr Versäumte nachholen: nämlich bis zum höher gelegenen Popradské Pleso zu fahren. Unterwegs traf ich Robert, einen Slowaken aus Trencín. Das war eine lustige Unterhaltung. Kurz vor dem Štrbské Pleso trennten sich unsere Wege, weil er noch bis Kežmarok (und in weiterer Folge bis Polen) weiterfahren wollte. Ich fuhr also zum Popradské Pleso, dann zurück zum Štrbské Pleso. Ich blieb aber nicht lange: Am Himmel verklemmten sich schon wieder starke, finstere Quellwolken. Wie schnell am Štrbské Pleso das Wetter umschlagen kann, wusste ich noch vom letzten Jahr (Tatra-2009-Tag_4). Anschließend hatte ich eine wunderschöne Abfahrt nach Štrbso am Fuße der Hohen Tatra. Der Windwurf ermöglicht gute Sicht, wodurch man die Straße besser ausnutzen kann.

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[bearbeiten] Tag 6 (06.08.2010): Liptovský Mikuláš - Big zima - .... - Žilina

Big winter lake
Big winter lake

Der letzte Tag. Ich fuhr zuerst nach Norden weg, Richtung Polen - zum "Big winter lake" (Robert). Von dort nach Südwesten - Richtung Martin. Auf halbem Weg entschied ich jedoch, nicht bis Martin zu fahren, sondern bis Žilina, da das Wetter noch gut schien. War Trugschluss. Um nachzulesen, wie ich mich vor dem heftigen Gewitter rettete, Klicke hier für Details zu Tag 6...

[bearbeiten] Gute Reise - Šťastnú cestu

Allen, die eine ähnliche Radtour planen oder machen, eine Gute Reise - Šťastnú cestu!

Šťastnú cestu - Gute Reise!
Šťastnú cestu - Gute Reise!
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